Solvency II
ConVista erweitert das Leistungsangebot im Versicherungsbereich

Ziel des Projektes „Solvency 2“ der EU Kommission ist es, risikobasierte Eigenmittelvorschriften (Solvency Capital Requirement – SCR) einzuführen.
Diese neuen Regelungen werden durch qualitative Anforderungen und Berichtspflichten ergänzt. Die Versicherungsunternehmen sind dazu verpflichtet, der Aufsichtsbehörde nachzuweisen, dass ihre Systeme und Methoden zur Sicherstellung des Risikomanagements sicher, zuverlässig und leicht überprüfbar sind.
Um Versicherungsnehmer vor den möglichen Konsequenzen einer Insolvenz ihres Versicherungsunternehmens zu schützen, zieht das Fallen des vorhandenen Solvenzkapital unter das Ziel-Solvenzkapital oder gar unter das Mindestkapitalniveau aufsichtsrechtliche Konsequenzen nach sich.
Die SAP AG bietet Kunden ein integriertes System der Risikokontrolle. Dieses System kann auf die jeweiligen Bedürfnisse der Anwender zugeschnitten werden, angefangen von der Verwaltung der Finanzinstrumente und ihrer Cashflows in FAM über die Risikoanalyse mithilfe der Werkzeuge des Market Risk Analyser bis hin zur Entwicklung einer umfassenden und detaillierten Bericht-erstattung. Der MRA ist ein leistungsfähiges Werkzeug, das unter anderem Risikoeinschätzungen für den Eigenbedarf, zum Beispiel als VAR oder als Monte-Carlo-Simulation, bietet. Auf diese Weise bauen sich die Unternehmen stabile Systeme auf, angefangen bei einem zuverlässigen internen Modell-Ansatz bis zu einer Abnahme der Aufsichtsbehörde, und erzielen deutliche Einsparungen bei der Finanzierung des Eigenkapitals.
ConVista verstärkt nun seine Beratungsaktivitäten im Bereich Solvency 2.
„Die Experten der ConVista unterstützen unsere Kunden bei der Identifikation unterschiedlichster Bedürfnisse und beim Aufbau eines anwenderindividuellen Berichtswesens. Neben fundierten Technologiekenntnissen aller SAP-Business-Objects-BI-Lösungen gehört für uns zu einer erfolgreichen Einführung jeder Lösung auch immer ein tiefgreifendes Verständnis der fachlichen Problemstellung der Versicherungskunden.“, erklärt Dr. Guido Helden, Themenverantwortlicher der ConVista.
Innerhalb des neuen Leistungsangebotes beschränkt man sich daher nicht auf die Bereitstellung einer technischen Lösung für eine einzelne Säule. Das Unternehmen bietet eine umfassende SAP „End-to-End“ Insurance Analytics Lösung auf der Grundlage eines einheitlichen Datenmanagements. Diese Lösung umfasst unter anderem den Aufbau einer integrierten Reporting Architektur mit SAP Business Warehouse und von Corporate-Governance-Prozessen mithilfe von SAP Risk and Compliance Access Control. Auch die Abbildung des Marktrisikos für Kapitalanlagen mit SAP Market Risk Analyzer ist umsetzbar.

