Die einfache Reportinglösung mit dem SAP Sustainability Control Tower

Effizientes integriertes Nachhaltigkeitsreporting: CSR-Reporting, ESG und die EU-Taxonomie stellen neue Anforderungen an Unternehmen

Für Unternehmen ist der eigene ökologische Fußabdruck mittlerweile eine entscheidende ökonomische erfolgsrelevante Steuerungsgröße geworden. Welche Investitionen und welche wirtschaftliche Tätigkeiten sind grün und ökologisch nachhaltig und ermöglichen sich am Markt positiv differenzierend darzustellen?

Die Erstellung einer Nachhaltigkeitsberichtserstattung nimmt aber auch seitens der Aufsichtsbehörden und Regulatoren einen immer größeren Raum ein. In diesem Zusammenhang fallen regelmäßig die Begriffe CSR-Direktive, ESG Reporting und EU-Taxonomie. Doch was und welcher Aufwand verbirgt sich wirklich hinter diesen Begriffen?

CSR-Direktive, ESG Reporting und EU-Taxonomie

Die Abkürzung „ESG“ steht für Environmental, Social und Governance (Umwelt, Soziales und Unternehmensführung).

Die Corporate Sustainability Reporting Directive (CSRD) als Ergänzung der Non-Financial Reporting Direktive (NFRD) beschreibt die Verpflichtung von Unternehmen in den Lageberichten u.a. Stellung zu den ESG Themenkomplexen zu nehmen. Aktuell liegt der Fokus vor allem auf dem Thema Nachhaltigkeit im Sinne des Umweltschutzes; es sind jedoch kontinuierliche Erweiterungen und Konkretisierungen auch für die anderen Anforderungsbereiche zu erwarten.

Die EU-Taxonomie soll die Möglichkeit eröffnen, insbesondere Finanzprodukte nach ihrer Nachhaltigkeit zu kategorisieren. Ziel ist es, Investoren und EU-Bürgern ein strukturiertes Bewertungsschema (0-100 Punkte) bereitzustellen. Einen leichten Einstieg in die EU Taxonomie bietet der EU-Taxonomie-Kompass.

 

Neue Nachhaltigkeits-Berichtspflichten für Versicherungen und Banken

Große börsennotierte Unternehmen, Banken und Versicherungsunternehmen sind zur Veröffentlichung von Nachhaltigkeitsinformationen verpflichtet. Fällt das Unternehmen unter das Reporting im Sinne der CSR Direktive, ist eine Kategorisierung nach der EU-Taxonomie ebenfalls erforderlich. Die Erweiterung der nichtfinanziellen Erklärung um EU-Taxonomieangaben ist in Artikel 8 und ergänzend im delegierten Rechtsakt zu Artikel 8 der Taxonomie-Verordnung geregelt.

Neben der Unterscheidung zwischen Finanz- und Nicht-Finanzunternehmen, wurden verschiedene Kennzahlen (KPI) definiert, die Aufschluss darüber geben sollen wie groß der Anteil taxonomiekonformer Aktivitäten ist:

  • Nicht-Finanzunternehmen müssen über den ökologisch nachhaltigen Anteil ihrer Umsatzerlöse, Betriebsausgaben („OpEx“) und Investmentausgaben(„CapEx“) berichten.
  • Finanzunternehmen sind zur Offenlegung geschäftsmodellspezifischer KPIs verpflichtet:
    • Versicherungen zum Reporting des taxonomiekonformen Geschäfts aus dem Versicherungs- und Rückversicherungsgeschäft (Ausnahme Lebensversicherung).
    • Banken müssen u. a. die Green Asset Ratio (GAR) berichten.

Die Herausforderung: Ein konsequentes Nachhaltigkeitsreporting und -management

Die Anzahl an Veröffentlichungen von Unterlagen zu ESG-Normen durch die Europäische Kommission und andere Organisationen ist explodiert. Mittlerweile überschreiten die relevanten Veröffentlichungen die Anzahl von mehr als 150 Dokumenten und die Komplexität steigt stetig.

Unternehmen müssen somit nicht nur die ständig neuen erscheinenden Veröffentlichungen zum Thema ESG sichten, sie müssen sich auch auf die taxonomiekonforme Erhebung ihrer Nachhaltigkeitskennzahlen vorbereiten. Für ein erfolgreiches „Sustainability“-Management und -Reporting ist eine über die gesamten Geschäftsprozesse konsequente Datenerhebung und -Verarbeitung notwendig. Die für die Nachhaltigkeitsteuerung relevanten Businessprozesse müssen überwacht und ein Nachhaltigkeitsdatenbestand (Sustainability Data hub) aufgebaut werden. Anders lassen sich die ESG-Unternehmensziele nicht erreichen.

Nachhaltigkeit zu reporten und managen hält also zahlreiche fachliche und technologische Herausforderungen bereit. Für eine vollumfängliche Umsetzung ist eine Integration in das führende ERP-System, das Konsolidierungssystem und die anderen Reportingsysteme des Unternehmens im Sinne eines sog. Aggregationslayers notwendig. Das letzte große Projekt für den Banken-/Versicherungsmarkt mit vergleichbarem Umfang an Datenanforderungen dürfte wohl die Umsetzung der Basel II- bzw. Solvency II-Vorgaben gewesen sein.

 

Nachhaltigkeit zu reporten und managen hält also zahlreiche fachliche und technologische Herausforderungen bereit.
Nachhaltigkeitsdatenbestand mit SAP | Quelle: SAP SE

Die Vorteile: Vertrauen und Transparenz durch Nachhaltigkeitsreporting mit SAP schaffen

Erweitern Sie Ihre Berichterstattung mittels Echtzeitdaten innerhalb von SAP um eine Umwelt-, Sozial- und Unternehmensführungs-Ebene (ESG) und lassen Sie für sich neben finanziellen auch nicht-finanzielle Kennzahlen ermitteln.

Die Vorteile der SAP-Softwarelösungen liegen insbesondere im Bereich der Berechnungen für das einheitliche taxonomiekonforme Standardmodell, der Datenhaltung und -sammlung sowie des Berichtswesens, welches eine Automatisierung der ESG-Berichterstattung ermöglicht.

 

ntegrieren Sie Nachhaltigkeit umfassend in Ihre Prozesse, um verwertbare Erkenntnisse über die gesamte Wertschöpfungskette zu gewinnen
Integrieren Sie Nachhaltigkeit umfassend in Ihre Prozesse, um verwertbare Erkenntnisse über die gesamte Wertschöpfungskette zu gewinnen
Ihre Vorteile mit dem Nachhaltigskeitsreporting von SAP:
  • Analyse und Umsetzung der Berichterstattung nachhaltiger Geschäftsdaten nach ESG-Reporting-Framework (CSR inkl. Anforderungen aus der EU Taxonomie, GRI, SASB, IBC, WEF und mehr)
  • Entwicklung und Dokumentation der Anpassung Ihrer Geschäftsprozesse (BPMN, EPK)
  • Auswahl und Implementierung der geeigneten SAP-Technologie
  • Planung und Implementierung der Prozesse zur Datenanreicherung aus SAP- und Nicht-SAP-Anwendungen in einen zentralen Sustainability Data Hub
  • Harmonisierung, Allokation und Berechnung granularer Nachhaltigkeitskennzahlen entlang etablierter Strukturen aus Finance, HR, Real Estate und Operations
  • Transparente Übersichten der Nachhaltigkeitskennzahlen
  • Strategische Entscheidungsfindung in Bezug auf ESG-Themenkomplexe mit einer Simulation der Auswirkungen auf Soziales, Umwelt, Unternehmensführung und Gewinne
  • Nachhaltigkeits-Performance-Management
  • Betriebsunterstützung Ihrer Nachhaltigkeitslösung

Ihr Nachhaltigskeitsreporting mit ConVista: Wir unterstützen Sie bei Ihrem Sustainability Projekt

Suchen sie nach einer schlanken und einfachen Reportinglösung oder nach einer vollumfänglichen Umsetzung mittels des SAP Sustainability Control Towers? Dann sind Sie bei uns richtig!

Um den Anforderungen zur Nachhaltigkeitsberichterstattung gerecht zu werden, unterstützen wir Sie vollumfänglich mit unseren interdisziplinären Teams und Profis aus den Bereichen Financial Reporting, Insurance Services, Processes, Compliance und SAP Architects.

Wir versprechen Ihnen als kompetenter Partner eine nach ihren Bedürfnissen optimal ausgerichtete Nachhaltigkeitslösung. Mit unseren Partnern bieten wir für Ihr Projekt ein vollumfängliches Beratungspaket, dass nach Ihren Wünschen sowohl die fachliche Betreuung, prozessuale Anpassung und Dokumentation, technische Umsetzung und die Betriebsunterstützung enthalten kann. 

Unsere Leistungen bei Ihrem Sustainability-Projekt:
  • Reportingzweck übergreifende Konzeption der unternehmensindividuellen Anpassungsbedarfe für ein erfolgreiches Nachhaltigkeitsreporting und -management
  • Eingliederung der Sustainability-Lösung in Ihre Unternehmensinfrastruktur und -architektur
  • Auswahl nach geeigneten Reportinglösungen unter Berücksichtigung der individuellen Systemlandschaft und Systemschnittstellen
  • Konzeption und Entwicklung eines unternehmensindividuellen operativen ESG-Datenmodells
  • Technische Konfiguration und Implementierung einer Sustainability-Managementlösung bei Bedarf
  • Fachliche Unterstützung bei Definition, Umsetzung und Zertifizierung der quantitativen und qualitativen Angaben in Zusammenarbeit mit Wirtschaftsprüfungsgesellschaften (Prozess der Datenbeschaffung auditierbar „modellieren“)
  • Schulung der (Fach-)Anwender:innen und IT-Abteilung in der operativen Nutzung, Optimierung und Weiterentwicklung Ihrer individuellen Sustainability-Lösung
  • Prozessuale Implementierung der SAP-Benutzerberechtigung und -rollen
Mögliche technische Lösungswege:
  • SAP Sustainability Control Tower als Komplettlösung (cloudbasiert)
  • Individuelles Reporting mit der SAP Analytics Cloud (cloudbasiert)
  • ConVista ESG Reporting in einem zentralen finanz- und versicherungsspezifischen Data Hub (on-premise)
Haben Sie noch Fragen dazu? Sprechen Sie uns gerne an!

Alexandra Drinhausen

alexandra.drinhausen@convista.de
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