Zurück aus der Auszeit: Zwei Kollegen berichten über ihre Reisen und den Wiedereinstieg

Einfach mal raus – weg von Meetings, Büro und Teams-Calls und los geht’s. Diesem Abenteuer haben sich gleich zwei unserer Kollegen gestellt und sich auf Reisen begeben. Dabei haben sie unterschiedliche Erfahrungen gesammelt, die sie nicht nur persönlich weitergebracht und verändert haben, sondern auch in ihren neu begonnenen Arbeitsalltag einfließen lassen können.

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Zurück aus der Auszeit: zwei Erfolgsgeschichten über Kollegen, die bei Convista wieder voll durchstarten.

Zurück bei Convista arbeiten Daniel und Filip im Team People Enablement zusammen – alles Weitere erzählen sie euch lieber selbst.

Wir gehen erstmal etwas in der Zeit zurück. Erzählt uns von eurer ersten Reise bei Convista. Welchen Background bringt ihr mit und was habt ihr bisher gemacht?

Filip: Zuerst habe ich eine Ausbildung zum Groß- und Außenhandelskaufmann im Baugewerbe abgeschlossen und habe etwa vier Jahre in diesem Bereich gearbeitet. Danach entschied ich mich dazu, mein Abitur nachzuholen und Wirtschaftspsychologie zu studieren. Während meines Studiums sammelte ich praktische Erfahrungen als Praktikant und später als Werkstudent im Bereich People Enablement bei Convista. In dieser Position unterstützte ich bei verschiedenen Kunden bei der Einführung von SAP S/4HANA im Bereich Training & Change Management, insbesondere durch die zielgerichtete Aufbereitung von Trainingsinhalten für internationale Standorte. Darüber hinaus erhielt ich die Gelegenheit, einen internen Change Management Workshop mitzukonzipieren und zu moderieren.

Daniel: Bevor ich bei Convista gestartet bin, habe ich BWL und Wirtschaftspsychologie studiert. Parallel dazu habe ich als Trainer und Betriebsleiter in der Fitnessbranche erste Erfahrungen im Vertrieb und dem Kundenkontakt gesammelt, später dann als Vertriebler im B2B-Business für eine große Krankenkasse. Außerdem habe ich nebenbei eine Coaching-Ausbildung absolviert. Bei Convista bin ich, wie Filip, im Team People Enablement gestartet und habe bei der Erstellung von Lernformaten unterstützt sowie im Bereich Change Management die Beraterperspektive kennengelernt.

Ihr habt euch beide für eine Auszeit entschieden, die bei Convista möglich ist. Was habt ihr in dieser Zeit erlebt? Habt ihr für die Arbeitswelt neue Perspektiven gewonnen?

Filip: Ich habe die Auszeit hauptsächlich genutzt, um wieder mehr zu mir selbst zu finden. Ich bin drei Monate lang auf Reisen gegangen, um Klarheit zu bekommen, was ich von den nächsten Jahren erwarte. Meine Route hat mich von Italien über Griechenland, in die Türkei nach Israel, Palästina und Jordanien geführt. Anschließend habe ich das schöne Georgien und schließlich Armenien bereist. Ich habe sehr viele spannende Menschen und Umgebungen kennenlernen dürfen – intensive Gespräche, verschiedene Lebensphilosophien & unterschiedlichste Kulturen, Erwartungen und Bedürfnisse. Das alles hat dazu beigetragen, den eigenen Horizont zu erweitern und die soziale Kompetenz zu stärken. Auch die massive Armut in einigen Ländern öffnet einem für viele Aspekte die Augen. Ich habe gelernt mehr Wertschätzung für Vieles zu haben und meinen eigenen Konsum zu überdenken.

Daniel: Ich war mit meiner Freundin für ein Jahr im Ausland. Wir waren in Kanada, an der Westküste der USA, im Yellowstone-Nationalpark und zu guter Letzt für sechs Wochen in Mexiko. Im letzten Jahr haben wir uns sehr viel in der Natur aufgehalten, oft auch abseits der Zivilisation und teilweise schon in extremen Bedingungen bei bis zu -35 Grad. So habe ich eine neue Perspektive auf die Arbeitswelt gewonnen, da ich viele Menschen getroffen habe, die sich durch unsere Alltagsthemen nicht stressen lassen. Wenn man unter Bedingungen lebt, in denen man zufrieden ist, wenn das Feuer einen warm hält und man sein Zelt aufgestellt hat und damit glücklich ist, werden viele Dinge, die uns im Alltag stressen, irrelevant und man hinterfragt mehr.

Filips Reiseroute: Italien, Griechenland, Türkei, Israel, Palästina, Jordanien, Georgien und Armenien – eine Reise zur Selbstfindung und Horizonterweiterung.
Filips Reiseroute: Italien, Griechenland, Türkei, Israel, Palästina, Jordanien, Georgien und Armenien – eine Reise zur Selbstfindung und Horizonterweiterung.

Haben sich spannende Wendungen in euren beruflichen Zielen oder Prioritäten ergeben, seit ihr das letzte Mal bei uns wart?

Filip: Ich habe mich gegen ein weiteres Vollzeitstudium entschieden, für das ich bereits immatrikuliert war. Die Auszeit hat mir dabei geholfen mich selbst stärker zu reflektieren und herauszufinden, was ich wirklich möchte, fernab von Erwartungen anderer. Ich habe für mich entdeckt, dass ich wieder voll und ganz ins Berufsleben einsteigen und mich wieder mehr der Praxis widmen möchte.

Daniel: Ich hatte tatsächlich etwas Berührungsängste mit Unternehmensberatungen, als ich das erste Mal bei Convista anfing. Das klassische Beratungsbild von ständig reisenden Consultants, die 80 Stunden in der Woche arbeiten, hat mich da beeinflusst. Bei Convista wird das so nicht gelebt. Natürlich muss man leistungsbereit sein und bereit sein, für die Kunden die bekannte Extrameile zu gehen, doch eine gute Work-Life-Balance spielt dabei eine genauso wichtige Rolle. Diese Erkenntnis hat dafür gesorgt, dass ich mich auf meinen Wiedereinstieg bei Convista gefreut habe.

Nun seid ihr zurück und startet wieder im Consulting-Bereich. Was möchtet ihr uns noch mitgeben und worauf freut ihr euch?

Filip: Mir ist wichtig zu betonen, dass ich nie weggegangen bin, weil ich unzufrieden war. Vielmehr wollte ich die Zeit nach dem Studium nochmal intensiv für mich selbst nutzen. Dafür habe ich ein gewisses Maß an Freiheit benötigt. Ich stand während der fünfmonatigen Auszeit regelmäßig im Austausch mit meinen Kolleginnen und Kollegen. Das hat mir gezeigt, was für schöne zwischenmenschliche Beziehungen während meiner Zeit bei Convista entstanden sind und wie wertvoll die Arbeitsumgebung ist. Nun freue ich mich wieder zurück zu sein und bin gespannt, welche Aufgaben und Herausforderungen mich erwarten.

Daniel: Ich habe Convista während meiner ersten Station aus mehreren Gründen als guten Arbeitgeber wahrgenommen. Zum einen arbeite ich in einem sehr sympathischen Team mit offenen und hilfsbereiten Kolleginnen und Kollegen. Das macht natürlich vieles leichter. Auf der anderen Seite kann ich meine Stärken im Bereich Change Management gut einbringen und bin außerdem froh über die Projektarbeit. Das ermöglicht viel Abwechslung, was mir ebenfalls entgegenkommt. Als reisefreudiger Mensch weiß ich die Möglichkeiten, mit meiner Arbeit eine gute Work-Life-Balance zu schaffen, natürlich auch sehr zu schätzen.

Vielen Dank an euch beide für die spannenden Einblicke!

Daniels Abenteuer: Ein Jahr in Kanada, entlang der Westküste der USA, im Yellowstone und in Mexiko – Naturerlebnisse, die zu neuen Arbeitsweltperspektiven inspirieren.
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